Franz Gelb (1890–1948)
Der Mannheimer Künstler Franz (Rudolf) Gelb hat an seinem Geburtsort im öffentlichen Raum viele Spuren hinterlassen. Auch die Kunsthalle Mannheim besitzt einige Arbeiten von ihm.
Der Sohn eines Nudelfabrikanten macht 1906 eine Ausbildung an der Schnitzerschule in Furtwangen, danach bildet er sich autodidaktisch zum Steinbildhauer weiter. Bis 1914 ist er Mitarbeiter des Mannheimer Bildhauers Wilhelm Ballmann, bis 1916 bei Hermann Taglang. 1937 werden eine Skulptur sowie mehrere Zeichnungen von ihm aus dem Besitz der Kunsthalle Mannheim als „entartet“ beschlagnahmt. Trotzdem entwirft er 1938 für das Tor zum Ehrenfeld auf dem Mannheimer Hauptfriedhof noch Sandsteinreliefs zum Thema „Abschied und Tod“.