Hubertus von der Goltz (*1941)
Hubertus von der Goltz, in Ostpreußen geboren, findet seinen Weg als Künstler über Umwege: Nach einer Ausbildung im Klavierbau und ersten Studien der Architektur an der damlaigen Hochschule der Künste in Berlin - heute Universität der Künste Berlin- wendet er sich der freien Kunst zu, wo er 1977 Meisterschüler wird. Schon früh wird er durch räumliches Denken und konstruierte Strukturen geprägt, die sein Werk bis heute bestimmen.
Im Zentrum seines Schaffens stehen Skulpturen und Installationen im öffentlichen Raum, die sich mit Bewegung, Orientierung und der Beziehung des Menschen zum Raum auseinandersetzen. Internationale Stipendien und Aufenthalte, unter anderem in Italien und den USA, sowie zahlreiche Wettbewerbserfolge führen zu Projekten in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien.
Seit den 1990er-Jahren realisiert von der Goltz verstärkt großformatige Arbeiten im urbanen Kontext und zählt zu den wichtigsten Vertreter*innen einer skulpturalen Kunst, die Architektur, Bewegung und Wahrnehmung miteinander verbindet. Er lebt und arbeitet in Potsdam.