Waldemar Grzimek (1918–1984)
1918 geboren in Rastenburg / Ostpreußen. 1924 zieht er mit seiner Familie nach Berlin. Schon als Kind hält er sich oft im Berliner Zoo auf, wo er als Schüler erste Skulpturen anfertigt.
1930 erhält er den 1. Preis in einem Jugendkunstwettbewerb des Berliner Zoos. In einer Ausstellung „Tierskulpturen“ 1936 wird Richard Scheibe auf ihn aufmerksam und erwirbt eine seiner Arbeiten.
1937 beginnt er eine Steinmetzlehre, bricht diese bald ab und nimmt im selben Jahr ein Studium an der Hochschule für bildende Künste in Berlin auf. Dort wird Wilhelm Gerstel sein Lehrer. Auch Richard Scheibe fördert ihn und stellt ihm ein Atelier außerhalb der Hochschule zur Verfügung. In dieser Zeit lernt er Gerhard Marcks und Gustav Seitz kennen.
Ab 1941 wird Grzimek Meisterschüler bei Gerstel. 1946 erhält er einen Lehrauftrag in der Bildhauerklasse an der Kunstschule Burg Giebichenstein in Halle.
Von 1948–51 ist er Professor an der Hochschule für Bildende Kunst Berlin-Charlottenburg.
Er lebt von 1961 bis 1968 am Bodensee und wird dann Professor für plastisches Gestalten an der Technischen Hochschule Darmstadt bis zu seinem Tod. Während all dieser Jahre ist er auch als freischaffender Künstler tätig.
Er stirbt am 26. Mai 1984 in West-Berlin.
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