Erich Hauser (1930–2004)
Erich Hauser entwickelte seinen künstlerischen Werdegang auf Basis einer handwerklichen Ausbildung. Nach einer Lehre als Stahlgraveur (1945–1948) erhält er erste künstlerische Anregungen im Zeichnen und Modellieren im Kloster Beuron. Anschließend vertieft er seine Kenntnisse durch Abendkurse in der Bildhauerei an der Freien Kunstschule Stuttgart.
1952 macht er sich als freier Bildhauer selbstständig und erhält in den folgenden Jahren erste Auszeichnungen, darunter den Kunstpreis der Jugend und den Kunstpreis Junger Westen. Er etabliert sich als bedeutender Vertreter der modernen Plastik, indem er weitere nationale und internationale Preise, etwa den „Premio Itamaraty“ auf der Biennale von São Paulo (1969), erhält.
Zentral für Hausers Werk ist der konsequente Einsatz von Stahl. Er formt ihn zu klar strukturierten, oft seriell wirkenden Skulpturen. Damit entwickelt er eine eigenständige Position in der zeitgenössischen Bildhauerei.