László Szabó (1917–1984)
László Szabó wird 1917 in Debrecen, Ungarn, geboren. Nach einem Jurastudium und dem Besuch einer Offiziersschule verlässt er im Zuge des politischen Umbruchs im Jahr 1944 seine Heimat und geht in die Schweiz. Er studiert an der Kunstschule in Genf und erhält 1947 ein Stipendium, das ihn nach Paris führt. Dort lebt und arbeitet er bis zu seinem Lebensende.
Szabó stellt seine Werke international aus, unter anderem gemeinsam mit namhaften Künstlern wie Henry Moore, Constantin Brancusi und Pablo Picasso. Im Jahr 1972 wird er beim Olympischen Kunstwettbewerb in München für sein Werk „Zwei Kugeln“ mit dem ersten Preis ausgezeichnet.
Seine Arbeit steht für eine konsequent organische und archaische Sprache, die sich gegen die Rationalität der modernen Formensprache auflehnt, indem sie diese als zu einseitig und beengend betrachtet.