Jens Trimpin (*1946)
Jens Trimpin studierte 1962–66 bei Hans Nagel und Gerd Dehof Bildhauerei an der Freien Akademie in Mannheim und 1971–72 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seit 1982 lebt und arbeitet er in Mannheim. Von 1989 bis 2014 hatte er ein Atelier in der Alten Sternwarte.
Nach figurativen Anfängen wendet sich Jens Trimpin früh der Abstraktion zu und arbeitet seither fast ausschließlich in Stein. Er arbeitet ohne Vorzeichnungen oder Modelle, direkt in den Stein („taille directe“). Trimpins Skulpturen liegen stereometrische Grundformen zu Grunde – Würfel oder Quader, aber sie alle sind ein wenig verdreht, die Seiten minimal gewölbt, es ergibt sich ein labiler Stand, eine schwebende Leichtigkeit, die im scheinbaren Widerspruch zur eindeutigen Schwere der Steinblöcke steht.
Jens Trimpin ist Mitglied der Darmstädter Sezession, im Deutschen Künstlerbund sowie im Künstlerbund Baden-Württemberg.
In Mannheim sind drei Werke von Jens Trimpin im öffentlichen Raum zu sehen. Eine Skulptur steht am Heinrich-Vetter-Weg im Luisenpark, außerdem hat er für die Luzenberg-Unterführung am Bahnhof Waldhof den Brunnen gestaltet sowie eine Stele für den Außenbereich entworfen.
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